Trauerbegleitung
Raum geben. Begleiten. Entlasten.
Trauer braucht Raum.
Raum, um wahrgenommen zu werden.
Raum, um ausgesprochen oder auch still getragen zu werden.
Trauerbegleitung bedeutet, einen geschützten Rahmen anzubieten, in dem Gefühle, Gedanken und Fragen ihren Platz haben dürfen – ohne Bewertung und ohne Zeitdruck. In Gesprächen geht es darum, innezuhalten, zu sortieren und dem eigenen Erleben mit Achtung zu begegnen.
Ich begleite Menschen in Zeiten von Verlust, Abschied und innerem Umbruch. Dabei stehe ich hörend und zugewandt zur Seite – mit Gesprächen, Orientierung und Impulsen, die entlasten können.
Neben dem Gespräch können – wenn es stimmig ist – auch einfache, alltagstaugliche Methoden einfließen. Diese sollen nicht verändern oder „reparieren“, sondern dabei unterstützen, mit der Trauer besser umzugehen und sie leichter zu tragen.
Dazu gehören zum Beispiel ruhige Wahrnehmungsübungen, strukturierende Impulse für den Alltag oder kleine Rituale.
Trauerbegleitung ersetzt keine Therapie. Sie versteht sich als unterstützende, begleitende Gesprächsform.
Wenn Trauer viele Ursachen hat
Trauer zeigt sich nicht nur nach dem Tod eines geliebten Menschen.
Sie entsteht überall dort, wo etwas verloren geht, sich verändert oder ein vertrauter Lebensentwurf nicht mehr trägt. Manche Verluste sind sichtbar und werden von außen erkannt.
Andere bleiben still, ungesagt oder liegen schon lange zurück – und wirken dennoch weiter.
In der Trauerbegleitung ist Raum für unterschiedliche Formen von Trauer.
Nicht, um sie einzuordnen oder zu bewerten, sondern um ihnen Ausdruck zu geben und sie in das eigene Leben zu integrieren.
Die folgenden Bereiche verstehen sich als Orientierung – nicht als feste Einteilung.
Trauer lässt sich nicht vergleichen.
Jeder Mensch erlebt Verlust auf seine eigene Weise.
Was für den einen schwer ist, kann für einen anderen kaum greifbar sein – beides darf sein.
Formen von Verlust und Abschied
Verluste rund um Familie & Leben
Trauer kann entstehen, wenn ein Leben anders verläuft als erhofft oder ein Abschied sehr früh geschieht.
Zum Beispiel bei:
- unerfülltem Kinderwunsch
- Fehlgeburten, stillen Geburten und Sternenkindern
- Familien, die ein Kind während oder kurz nach der Geburt verloren haben
-
Trauer um ein Leben, das so nicht gelebt werden konnte
Beziehungs- & Lebensveränderungen
Auch Abschiede innerhalb lebender Beziehungen können Trauer auslösen.
Zum Beispiel bei:
- Trennungen und dem Ende von Partnerschaften
- Kindern, die das Elternhaus verlassen
-
Abschied von vertrauten Rollen, Aufgaben oder Lebensabschnitten
Langanhaltende oder stille Trauer
Manche Verluste liegen schon länger zurück und wirken dennoch nach.
Raum darf sein für:
- Verluste, die bisher keinen Platz hatten
- übernommene Trauer innerhalb der Familie
-
Trauer ohne klaren Anfang oder Abschluss
Körperliche oder gesundheitliche Veränderungen
Veränderungen des Körpers oder der Gesundheit können tiefe innere Abschiedsprozesse auslösen.
Zum Beispiel bei:
- chronischen Erkrankungen
- dem Verlust von Organen
-
Abschied von bisheriger Belastbarkeit oder gewohnten Möglichkeiten
Übergänge und Neuorientierungen
Auch freiwillige Veränderungen können Trauer mit sich bringen, weil Vertrautes sich verändert oder zurückgelassen werden muss.
Zum Beispiel bei:
- beruflicher Neuorientierung oder Karrierewechsel
- Abschied von Sicherheiten
-
Übergängen in neue Lebensphasen
Honorar
60 Min. Trauerbegleitung: 69 €
Bei Hausbesuchen berechne ich zusätzlich 0,50 € pro Kilometer
Wichtiger Hinweis
Meine Begleitung ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung.
Sie versteht sich als unterstützende, begleitende Gesprächsform, insbesondere in Zeiten von Abschied, Veränderung und innerem Umbruch.
Bei schweren psychischen Krisen oder akuten Belastungen ist es wichtig, zusätzlich fachärztliche oder therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Meine Form der Begleitung
Trauerbegleitung bedeutet für mich, da zu sein, zuzuhören und einen verlässlichen Rahmen zu halten.
Es geht nicht darum, Lösungen zu finden oder etwas „richtig zu machen“, sondern darum, dem eigenen Erleben Raum zu geben.
Manches darf ausgesprochen werden.
Manches darf still bleiben.
Beides ist willkommen.
In der Trauerbegleitung gibt es kein festes Tempo und keinen richtigen oder falschen Weg.
Sie entscheiden, worüber gesprochen wird und was unausgesprochen bleiben darf.
Meine Form der Begleitung
Trauerbegleitung bedeutet für mich, da zu sein, zuzuhören und einen verlässlichen Rahmen zu halten.
Es geht nicht darum, Lösungen zu finden oder etwas „richtig zu machen“, sondern darum, dem eigenen Erleben Raum zu geben.
Manches darf ausgesprochen werden.
Manches darf still bleiben.
Beides ist willkommen.
In der Trauerbegleitung gibt es kein festes Tempo und keinen richtigen oder falschen Weg.
Sie entscheiden, worüber gesprochen wird und was unausgesprochen bleiben darf.
Trauer braucht keinen festen Rahmen – nur Raum und Zeit.
UNBEKANNT
Wenn Trauer plötzlich sehr überwältigend wird
Manche Momente der Trauer können sehr intensiv sein. Gedanken kreisen, Gefühle werden plötzlich sehr stark oder der Alltag scheint für einen Moment kaum bewältigbar.
In solchen Situationen kann es helfen, den Blick wieder vorsichtig auf den gegenwärtigen Moment zu richten.
Einige einfache Schritte können dabei unterstützen:
• bewusst einige ruhige Atemzüge nehmen
• einen Moment aufstehen, sich bewegen oder frische Luft holen
• ein Glas Wasser trinken oder sich bewusst einen kleinen Halt im Alltag schaffen
• eine vertraute Person anrufen oder Kontakt zu jemandem suchen
Trauer darf Raum haben. Gleichzeitig kann es entlastend sein, kleine Schritte zu gehen, die wieder etwas Stabilität in den Moment bringen.
Wenn das Gefühl entsteht, dass die Belastung zu groß wird oder Gedanken sehr dunkel werden, ist es wichtig, sich Unterstützung zu holen.
In solchen Situationen können auch professionelle Hilfsangebote eine wichtige Anlaufstelle sein.
Deutschlandweite Hilfsangebote:
TelefonSeelsorge
📞 0800 1110111 oder 0800 1110222
www.telefonseelsorge.de
Die Gespräche sind anonym und rund um die Uhr erreichbar.
Wichtiger Hinweis: Meine Begleitung ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung. Sie versteht sich als unterstützende, begleitende Gesprächsform, insbesondere in Zeiten von Abschied, Veränderung und innerem Umbruch.
Bei schweren psychischen Krisen oder akuten Belastungen ist es wichtig, zusätzlich fachärztliche oder therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Nicht allein mit der Trauer
Auch in der Trauer muss niemand alleine bleiben.
Wenn Sie sich Begleitung wünschen, können wir gemeinsam schauen, welcher Weg für Sie gerade hilfreich sein kann.
Manchmal hilft es, das, was schwer geworden ist, einen Moment lang nicht allein tragen zu müssen.
Kontakt und Rahmen
Wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind, ob Trauerbegleitung für Sie im Moment passend ist, melden Sie sich gerne bei mir. Ein erstes Gespräch dient dem Kennenlernen und der Orientierung – ganz ohne Verpflichtung.
Die Termine können in meiner Praxis stattfinden oder, wenn Sie das wünschen, auch bei Ihnen zu Hause. Wir besprechen gemeinsam, welcher Rahmen sich für Sie stimmig anfühlt.
Sie müssen nichts vorbereiten und auch nicht wissen, was Sie sagen möchten.
Oft genügt es, einfach zu beginnen.
Ich begleite Menschen in Zeiten der Trauer im Landkreis Wunsiedel, im Landkreis Tirschenreuth und im Landkreis Hof sowie in der näheren Umgebung.
Ein leiser Gedanke
Trauer hat ihren eigenen Rhythmus.
Manches braucht Zeit.
Manches braucht Worte.
Und manches einfach einen geschützten Raum.
Wenn Sie sich Begleitung wünschen, bin ich gerne für Sie da.
Adresse
Friedrichstraße 12
95706 Schirnding
Kontakt
0163 66 04 726
info@kerstin-boehner.de
